Gastfreundschaft

Nach zwei Regentagen am See in Rauland geht es weiter Richtung Norden.

In Rjukan, einer historischen Stadt des zweiten Weltkriegs, bauen wir das erste mal seit Beginn der Reise unser Zuhause auf einem Zeltplatz auf.

Nachdem wir am nĂ€chsten Tag 3.5 Stunden im Regen an der Straße stehen, meine ich zu Johanna – noch 10 Autos, dann bauen wir das Zelt einfach hier auf und versuchen es morgen weiter. Das erste Auto hat gehalten, darin sitzen Sigrid & Ingunn.

Es geht etwa eine Stunde ĂŒber windige Straßen im Gebirge – dann stehen wir vor der HĂŒtte der beiden. In die wir sogleich eingeladen werden, schließlich könne man uns ja nicht im Regen stehen lassen und man hĂ€tte etwas gut zu machen wenn wir solange zu warten hĂ€tten. Wir konnten gar nicht glauben was da passiert, wir werden reichlich bekocht und reden bis spĂ€t am Abend.

Es geht weiter Richtung Gol, wo wir eine Nacht an einem Fluss in einem Industriegebiet verbringen.

Tags drauf konnten wir richtig viel Strecke machen, von Gol nach Trondheim, immerhin 440km, meist mit Tempo 80 durch die Berge.

Tom nimmt uns ein riesiges StĂŒck mit und zeigt uns Lillehammer, Austragungsort von WintersportwettkĂ€mpfen, Olympische Stadt und sein Zuhause, in das er uns auch gleich zum Mittagessen einlĂ€dt.

Da der Tag eh schon so gut lÀuft, werden wir von den nÀchsten gleich zum Waffel essen in traditionellen BauernhÀusern eingeladen.

Wir sind unendlich dankbar fĂŒr all die Gastfreundschaft, die uns entgegen gebracht wird.

Bei Mondlicht und Regen suchen wir in Trondheim noch ein lauschiges PlĂ€tzchen fĂŒr die Nacht.

– Chris